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Plem Plem - das verrückte Partyspiel

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Ich möchte hier kurz meine Erfahrungen mit dem Partyspiel Plem Plem vorstellen, welches man zu 7 spielen kann:


Noch bevor der erste Würfel fiel, wurde es lustig, zumindest für alle anderen, außer mir
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"Hahaha, Professor Dr. Tim Buktu bekommt einen Blackoutchip“ hallte es schon bereits nach einer Spielminute aus unserem Wohnzimmer, bis raus in den Gang.
Für denjenigen der sich nun fragt, wer Prof. Dr. Tim Buktu ist, sei gesagt, dass dieser Name nur einer Person zu zuschreiben ist, nämlich mir. Am Anfang des Spiels sucht jeder Mitspieler sich einen Namen aus. Ab dann wird nur gesiezt und mit dem Spielernamen angesprochen, ansonsten gibt es einen Blackoutchip. Alle Erklärungsnöte meinerseits "ich wollte doch der Tanja nur das Spiel erklären" wurden mit einem weiteren Blackoutchip versehen, da ich Frau "Hugendubelfleischklops" nicht gebührend angesprochen hatte, sondern mit dem Namen Tanja. Ja so kommt es, dass noch bevor der erste Würfel gefallen ist, der größte Chaot in Süddeutschland Nick (äh Verzeihung, Herr Professor Dr. Tim Buktu) die ersten beiden Blackoutchips kassierte und nun mit insgesamt 3 Blackoutchips das Spiel beginnt, anstatt mit nur einem, wie es normalerweise der Fall wäre.
Die Sichtschutzschirme hatten wir gemäß der Anleitung zuvor so aufgebaut, dass man die 2 Spleeniechips und den einen Blackoutchip, die man als "Startkapital" bekommt, selbst nicht sehen kann aber von jedem anderen klar einsehbar ist.
Nun konnte es also beginnen, das Spiel, das meine Lachmuskeln so strapazieren sollte, dass ich am Ende das Spiels statt einen leckeren Bordeaux zu genießen, mir lieber einen Kamillentee brühte, aus Angst mein Magen könnte noch stärker rebellieren.

Das Reaktionsfeld
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Ich durfte natürlich nicht beginnen, nein, das wäre ja auch zu viel verlangt gewesen. Nein mein Schwager musste sich natürlich mit dem Namen "Dr. Lukas Froehlich-Feierabend" den längsten Namen der Spielrunde sichern und damit mir die Option auf die Spieleröffnung vor der Nase wegschnappen. Naja, man kann nicht alles haben dachte ich mir, während der Würfel wie in Zeitlupe das erste Mal vor meiner Nase liegen blieb und ich versucht habe zu begreifen, was hier eigentlich geschieht. Es flog mir ganz unerwartet ein Wasserglas entgegen, und als Sahnehäubchen hatte ich den Ellenbogen der hübschen Frau "Issa Assi" in den Rippen und alle schrien unisono: "Professor Dr. Tim Buktu bekommt einen Blackoutchip ". Ich begann das Spiel schon nach den ersten Minuten zu hassen. Was war geschehen ? Mein Schwager würfelte eine 1-6 (das ist die Besonderheit an diesem Würfel) und durfte sich daher aussuchen, welche Spielkategorie er wählt. Und der weiss ganz genau, dass es bei mir immer etwas länger dauert. Stellt der doch den Partylöwen direkt auf das Reaktionsfeld, das von allen Mitspielern verlangt, innerhalb einer Sekunde, eines der 6 Plemmis (=Spielkegel in gelb, für diejenigen, die die Einleitung ausgelassen haben) vom Feld in der Mitte zu schnappen. Da wir 7 Spieler sind, bleibt einer ohne Plemmi und fängt dafür die umherfliegenden Wassergläser ein, um die Wohnung so kurz vor dem Auszug nicht noch zu beschädigen. Der Lohn: Blackoutchip Nummer 4. Diese Information sollte sich später noch als hilfreich herausstellen, denn sehen konnte ich ja meine Chips nicht.
Nun war ich an der Reihe und der Partylöwe landete erneut auf dem 2. Reaktionsfeld (jede Kategorie ist auf dem Spielplan 2x vertreten). Beinahe hätte ich Herrn "Dr. Lukas Froehlich-Feierabend" meine Kuchengabel in die Hand gerammt um den noch letzten verbleibenden Plemmi zu bekommen, doch selbst dieser zugegebenermaßen sehr ungebührliche Gedanke dauerte schon wieder zu lange, so dass ich selbst noch bevor einer etwas sagen konnte den Ausruf "Professor Dr. Tim Buktu bekommt einen Blackoutchip" nachäffte. 5 zählte ich nun im Geiste während mir bewusst wurde, dass ich das Spiel beenden würde, falls ich noch weitere 3 Blackoutchips bekäme.

Das Blackoutfeld
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Meine Nebensitzerin, deren Namen ich mir schon bei der Vorstellung nicht merken konnte, platzierte mit einer gekonnten 5 den Partylöwen auf dem Blackoutfeld. Rauchwolken stiegen auf und man merkte ihr ganz klar an, dass ich nicht der einzige in dieser Runde war, der die Reihenfolge aus

1.) Plemmi nehmen
2.) sich mit seinem Namen vorstellen
3.) wiederholen wieviel Blackoutchips man hat
4.) einen Mitspieler mit dem Namen ansprechen
5.) fragen wieviele Blackoutchips dieser inne hat

wieder total vergessen hatte und potentieller Anwärter auf den nächsten Blackoutchip darstellte. Sie bekam es hin. Wen fragte sie ? Natürlich mich. Dann kam meine Stunde. Mit einem Selbstbewusstsein, wie wenn ich den Mount Everest ohne Sauerstoffgerät erklimmen würde, tönte ich „Mein Name ist Prof. Dr. Tim Buktu. Ich habe 5 Blackoutchips.
Dann stockte ich und dachte mir „welches kleine Schweinchen hat mir vorher den letzten Plemmi vor der Nase weggeschnappt ? Hatte ich da nicht noch eine Rechnung offen“? „Herr Dr. Lukas Froehlich-Feierabend, wie viele Blackoutchips haben sie“ ? Und der legte los wie eine Rakete „Dr. Lukas Froehlich-Feierabend besitzt.....“ weiter kam er nicht. Genüsslich überreichte ich ihm einen Blackoutchip, denn er hatte vorher vergessen, einen Plemmi vom Feld zu nehmen. Ja, Rachegefühle und Genugtuung konnte ich bei diesem nervenaufreibenden Spiel nicht wirklich verheimlichen.

Das Spleeniefeld
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Hier geschah nicht wirklich etwas aufregendes, denn es ähnelt dem Blackoutfeld bis auf die Reihenfolge. Die besteht bei dem Spleeniefeld aus

1.) Plemmi nehmen
2.) Spleeniechip vom Vorrat nehmen
3.) sich mit seinem Namen vorstellen
4.) wiederholen wieviel Spleeniechips man hat
5.) einen Mitspieler mit dem Namen ansprechen
6.) fragen wieviele Spleeniechips dieser inne hat
7.) den genommenen Spleeniechip irgendjemanden unterjubeln, am besten meinem lieben Schwager Dr. Lukas Froehlich-Feierabend

Das Tuwas/Tu nix Feld
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Genervt und den Tränen nahe (man hatte mich wirklich richtig gemobbt in dieser Spielrunde, immer auf die kleinen dicken) nahm ich meinen 6. und damit vorletzten Blackoutchip unter meinen Sichtschutz. Ich hatte alles richtig gemacht, als ich auf dem Spleeniefeld landete. Ich nahm den Plemmi und dann den Spleenie und weiter kam ich nicht, denn ich hätte mich auf den Boden schmeißen und ein Schweinchen mimen sollen.
Warum das schon wieder wird sich nun der ein oder andere fragen. Mein Schwesterherz hatte zuvor das Tuwas Feld besucht und eine Tuwaskarte gezogen, auf der stand, man müsse, bevor man einen Plemmi nimmt, ein Tier nachahmen, das bisher noch kein Spieler in dieser Runde nachgeahmt hatte. Ich stellte mir meinen schadenfroh lachenden Schwager als Elchkuh vor und schon nahm ich den Blackoutchip nicht mehr so ernst. Zur Ergänzung: Meine Schwester hätte auch eine Tunixkarte ziehen können, auf der dann so etwas drauf steht wie „lege Deine Hand nie auf dem Tisch ab“. Wenn man es trotzdem tut, auch wenn man nicht dran ist, bekommt man einen Blackout - oder wie meine zuckersüßen Mitspieler am Abend zu sagen pfelgten: einen „Tim Buktu Chip“.

Konzert Plem Feld
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„Wer zum Teufel öffnete dem Pizzaservice die Wohnungstür“, prodelte es in mir ? Das Bild, das sich dem armen smarten Burschen darbot, der wahrscheinlich erst seit ner Woche den Führerschein besaß und nun fettige Pizzas durch die Gegend kutschiert anstatt mit ner schnuckeligen Maus im Autokino zu sitzen, war für uns mehr als peinlich. Mit großen Augen verfolgte dieser, wie Frau Issa Assi Kommandos an uns weitergab und wir mit aufgeblasenen Backen eine Trompete mimten. „Nur nicht aufhören und nen Chip kassieren. Ich kann es mir nicht leisten“ dachte ich mir. Als ich dann auf die Geige umwechselte und eine virtuelle Stradi zart streichelte geschah das unglaubliche: Herr Schwager Dr. Lukas Froehlich-Feierabend spielte weiter seine Trompete (schade dass ich meine Stradi nicht aus der Hand legen und von ihm da ein Foto machen konnte). Nun bekam er den Chip.
Der Sinn dieses Konzertspiels ist es, dass der Dirigent (also derjenige, der den Partylöwen auf das Konzertfeld gesetzt hat) jeden zum Affen machen kann. Er sagt bspw. „Konzert Klarinette“ und schon muss jeder so tun als ob er/sie auf einer Klarinette spielt. Ruft der Dirigent „Pauke“ und einer fängt an die Pauke zu spielen, bekommt er den Blackoutchip, denn das Instrument darf nur dann gewechselt werden, wenn das Wort „Konzert“ davor kommt. Nun, mein Schwager meinte das Wort „Konzert“ nicht gehört zu haben, aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, hihi (oh wie gemein, aber gefreut hats mich schon).

Fällt das Wort „Konzert Plem“ muss jeder sich einen Plemmi ergattern und meinereiner wieder Wassergläser auffangen und einen Blackoutchip bekommen. Aber dazu kam es Dank Dr. Lukas Froehlich-Feierabend ja nicht.

Das Spielefeld
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Hier darf sich der Spieler, der an der Reihe ist, aussuchen, welches Spiel er spielen möchte. Er hat die Auswahl zwischen:

1.) Dem Zahlenspiel

3,4,6,7,8,9, das sind die Zahlen aus denen der Spieler sich eine Zahl raussuchen muss. Ab diesem Zeitpunkt wird reihum gezählt. Spierler1 fängt an mit „1“, dann der zweite Spieler „2“ usw. bis die Zahl kommen würde, die sich der Spieler ausgedacht hat, dann muss ein „Plem“ kommen und nicht die Zahl selbst. Das gilt auch für alle Zahlen, die durch diese Zahl teilbar sind (also besipielsweise bei der 9 wenn die ausgewählte Zahl die 3 ist). Kommt die ausgewählte Zahl in der aufzusagenden Zahl vor (also bspw. 13, wenn die 3 die ausgewählte Zahl ist) muss man „Plem Plem“ sagen.
So meine lieben Leute, ihr denkt das ist einfach ? Dann versucht mal nach dem Essen einer Pizza, die den Magen so rumdreht dass man anschließend 6 Ouzos braucht um den Magen zu spülen, Rechenaufgaben dieser Art zu lösen. Hinweis nebenbei: Frau Issa Assi ist zwar sehr hübsch, hat aber selbst im nüchternen Zustand die größten Probleme mit Kopfrechnen, also keine Gefahr sich selbst einen Chip einzuhandeln, wenn sie neben einem sitzt :).

2.) Dem Zungenbrecherspiel
„Vier Kleeblattsammler klebten vier vierblättrige Kleeblätter auf klebrige Blätter“. Über die Unfähigkeit nach 6 Ouzos von seinem lieben Schwager genau so eine Karte untergejubelt zu bekommen und dann nur noch rumzustammeln anstatt diesen Zungenbrecher genau so wiederzugeben wie er auf der Karte steht um diese Karte dann weitergeben zu dürfen, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht näher erläutern, oder ? Es kam so wie es kommen muss: Mein - na hat jemand mit gezählt ? Genau mein 7. Blackoutchip war mir sicher.

3.) Dem Erzählspiel

Warum hatte Herr Dr. Lukas Froehlich-Feierabend nicht dieses Spiel gewählt ? Es wäre so toll gewesen. In diesem Falle hätte er einen Geschichte anfangen müssen zu erzählen und in dem Satz eine Bewegung machen müssen. Bspw.: „es war einmal ein kleiner Nick (Handbewegung „klein“) , der an einem Spiel teilnahm, das ihm gar nicht lag“. Dann hätte ich seinen Satz mitsamt der Handbewegung wiederholen müssen, und dann die Geschichte komplettieren müssen, ebenfalls mit einer Handbewegung, etwa so:

Es war einmal ein kleiner Nick (Handbewegung „klein“) , der an einem Spiel teilnahm, das ihm gar nicht lag. Doch zum Glück konnte er seine Wut darüber an seinem neben ihm sitzenden Schwager auslassen, in dem er ihm seine Pizzareste ins Gesicht schleuderte (ja, das wäre meine Rache gewesen und die fettige übrig gebliebene Pizza hätte noch einen Zweck erfüllt. Nicht auszudenken wie oft er das Stück im Gesicht gehabt hätte, denn jeder der die Geschichte wiederholt muss genau die gleichen Gesten machen wie seine Vorgänger. Noch besser, wenn ER an der Reihe gewesen wäre, hätte er die schwere Wahl gehabt, entweder sich selbst das Teil ins Gesicht schmieren oder einen Chip zu kassieren.) Aber ich glaube dazu wäre ich nicht wirklich fähig gewesen und war trotzdem froh, dass es nicht dazu kam :).

Der Schluss
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Es darf nun natürlich wild spekuliert werden, wer das Spiel verloren hatte. Das war natürlich ich, denn ich hatte trotz der Tu nix Karte „Nehme nie einen Plemmi mit der rechten Hand“ beim Reaktionsfeld mit der rechten Hand den letzten Plemmi vor den Augen meines verschmitzt und schadenfroh lächelnden Schwager geschnappt. Blackout Nummer 8 war das Aus und nun wurde Frau Issa Assi zum Sieger gekrönt. Sie hatte sage und schreibe nur 3 Blackoutchips, die ich bereits nach wenigen Minuten in diesem Spiel kassiert hatte ! Da niemand weniger Blackoutchips hatte, war sie der Plem Plemsieger. Aber mal ehrlich: kann man sich darüber freuen, so krank in der Birne zu sein, dass man dieses Spiel gewinnen kann :) ?

Fazit
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Das dämlichste und zugleich lustigste Spiel das ich jemals gespielt hatte kann ich nur empfehlen. Ich habe dieses Spiel mal im Kaufhof als Sonderposten gesehen, zu kaufen gibt es das jedoch meines Wissens nach nicht mehr.

 

 

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Nick Ri2 )
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